Was verdient ein Autoglaser?
Autoglaserinnen und Autoglaser tauschen und reparieren Fahrzeugscheiben: Windschutzscheiben, Seiten- und Heckscheiben sowie Panorama- und Verbundglas – in Fachbetrieben, Kfz-Werkstätten, bei Versicherungen und oft mobil beim Kunden. Sie verarbeiten Spezialklebstoffe, berücksichtigen Sensorik und Kameras und sorgen dafür, dass Fahrzeuge wieder sicher und dicht unterwegs sind. Das Bruttogehalt hängt von Region, Tarifbindung, Betrieb, Mobilarbeit und Spezialisierung (z. B. ADAS-Kalibrierung) ab. Als Orientierung verdienen Ausgelernte in Deutschland 2026 oft etwa 3.000–3.550 € brutto im Monat; in der Ausbildung liegen typische Spannen bei rund 950–1.270 €.
Gehalt nach Region (brutto/Monat)
Orientierungsangaben Stand 2026. Die Spalte Ausbildung meint typische Vergütung in der dualen Ausbildung (häufig über verwandte Berufe wie Glaser/-in oder Quereinstieg mit betrieblicher Einarbeitung); ausgelernt steht für tätige Autoglaserinnen und Autoglaser. Die tatsächliche Vergütung hängt von Tarifbindung, Betrieb, Region, Mobilarbeit, ADAS-Kompetenz, Erfahrung und Auftragslage ab und ist keine Garantie.
Weiterbildungsoptionen
Beruf und Alltag
Ein Autoglaser arbeitet in Autoglas-Fachbetrieben, Kfz-Werkstätten und oft mobil: Scheiben prüfen, reparieren oder tauschen, Klebesysteme verarbeiten und Sensorik beachten. Zum Alltag gehören Terminplanung auf Tour, Abstimmung mit Kunden und Versicherungen, präzises Arbeiten unter Zeitdruck sowie Arbeitsschutz beim Umgang mit Glas und Chemikalien.
- Windschutzscheiben, Seitenscheiben und Heckscheiben ausmessen, demontieren, einsetzen und abdichten – oft mobil beim Kunden oder in der Fachwerkstatt.
- Steinschläge und Risse prüfen, fachgerecht reparieren oder den Austausch vorbereiten; Versicherungsfälle dokumentieren.
- Klebesysteme, Primer und Dichtungen nach Hersteller- und Klebstoffvorgaben verarbeiten; Aushärtezeiten und Fahrbereitschaft beachten.
- Sensoren, Kameras und Regen-/Lichtsensoren an Scheiben berücksichtigen; nach Scheibenwechsel ADAS-Systeme kalibrieren oder die Kalibrierung koordinieren.
- Arbeitsschutz einhalten: Glasbruch, Chemikalien, Hebetechnik und PSA; Fahrzeuge und Innenräume vor Verschmutzung schützen.
- Mit Kunden, Versicherungen, Kfz-Werkstätten und Lieferanten abstimmen; Materialien, Werkzeuge und Touren planen.